Alexander Busche, am 12. März 1978 in Detmold geboren, studierte zunächst Publizistik und Kommunikationswissenschaften mit den Nebenfächern Musik- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin (Abschluss: Magister Artium). Im Anschluss erwarb er ein Diplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin im Aufbaustudiengang Kultur- und Medienmanagement. Nebenbei studierte er Musiktheaterregie und inszenierte mehrere Opern in Berlin und im Berliner Umland, darunter Kurt Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ als offizieller Beitrag des 11. Symposions der Internationalen Brecht Society 2003.

Direkt im Anschluss an das Studium war er für kurze Zeit Mitarbeiter in der Geschäftsführung der Deutschen Oper Berlin bevor er dort schließlich zum Pressereferenten ernannt wurde. Nach vier Jahren in leitender Position an Deutschlands zweitgrößtem Opernhaus nahm Alexander Busche das Angebot an, eine neue Abteilung für Sponsoring und Development am Theater Bremen aufzubauen und eigenverantwortlich zu leiten.

Im Sommer 2007 übernahm er bei den Bayreuther Festspielen die Kommunikation für die Neuproduktion der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Inszenierung Katharina Wagners und fungiert seitdem auch als ihr persönlicher PR-Manager. Basierend auf der guten Zusammenarbeit gründete Katharina Wagner mit Alexander Busche 2008 die BF Medien GmbH in Bayreuth. Hier war er vornehmlich verantwortlich für künstlerisches Projektmanagement sowie für das Marketing der Bayreuther Festspiele, für die er auch das heute bekannte Logo entwarf. Im Herbst 2008 arbeitete er erstmals bei einer Neuproduktion Katharina Wagners auch künstlerisch mit ihr zusammen und fungierte bei der Inszenierung der Oper „Rienzi“ am Theater Bremen als szenisch-dramaturgischer Assistent.

Nach gelungener Aufbauarbeit in Bayreuth ging Alexander Busche 2010 zurück nach Berlin, um dort zunächst als Product Manager für Frontline Classics bei der Universal Music GmbH tätig zu werden. Zu seinen Aufgaben zählte fortan die internationale Vermarktung der Neuerscheinungen auf Decca und Deutsche Grammophon.

2011 gründete Alexander Busche seine eigene Agentur für Kommunikation und Marketing. Es folgte eine sehr erfolgreiche Zeit als PR- und Marketingberater sowie Autor und Regisseur u.a. für die Tiroler Festspiele Erl – hier auch in der Funktion des Theatermanagers als operativ verantwortlicher und handelnder Teil der Geschäftsführung – die Internationale Chorakademie Lübeck e.V., die Hamburger Symphoniker und Sony Classical. Außerdem entwickelte und gründete er als Kreativdirektor und Chefredakteur die Opernzeitschrift marfa, die zuletzt als 10-teiliger Sonderteil im traditionsreichen Opernmagazin Orpheus erschien.

Ab 2017 war Alexander Busche wieder fest in Berlin beheimatet und mehrere Jahre als Executive Producer A&R für Sony Classical tätig. Dort war er verantwortlich für die Gesamtplanung der Aufnahmen mit Künstlern wie Sonya Yoncheva, Jonas Kaufmann, Juan Diego Flórez, Roberto Alagna, Cameron Carpenter, Lucas Debargue, Leonidas Kavakos und arbeitete mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin oder dem Symphonieorchester des BR. Auch im Jahr 2020 wurden wieder zwei der von ihm betreuten Aufnahmen mit dem Opus Klassik geehrt.

Alexander Busche war langjährig Dozent für "Kulturmanagement" an der Universität Bayreuth und ist Dozent im Fachbereich „Musik und Markt“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er schloss seinen Master of Business Administration (MBA) im Fernstudium an der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) im September 2018 erfolgreich ab. Darüber hinaus schrieb er berufsbegleitend seine Dissertation zum Thema „The future of German theater: Can revenue management bridge the gap between fixed costs and income?“ an der Mendel Universität Brno.

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